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08.09.2010 12:08
Michael Ring
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Eigener Text

Auch ich entstamme dem schönen Tal, in dem Jena liegt.

Mein Leben begann am 30.03.1987. Den ersten Umgang mit der Musik, bekam ich im Schulchor der Jenaplan-Schule Jena. Hier hab ich aktiv mitgesungen, bis zu dem Zeitpunkt als der Knabenchor der Jenaer Philharmonie in der Zeitung nach neuen Knaben suchte. Meine Mutter, voll überzeugt von meinem Talent, zerrte mich unter wilden Getobe und Gejammer zum Vorsingen. Thomas Prange, der damalige Stimmbildner im Knabenchor, sagte mir, dass ich für den Vorkurs schon zu alt wäre. Doch da ich ja nicht ohne musikalische Vorbildung bei ihm vorsang wurde ich gleich in den Nachwuchschor gesteckt und sollte nur noch Notenkenntnisse im Flötenkurs erlernen. An dieser Stelle möchte ich meiner Mutter danken, dass sie sich in diesen Punkt durchgesetzt hat, da ich dadurch die Musik erst richtig kennenlernte.

Ich besuchte die Jenaplan-Schule bis zu meinen bestanden Abitur. Momentan bin ich noch Zivildienstleistender an dieser Schule. Ich strebe ein Pädagogisches Studium auf Lehramt an. Die genaue Fächerzusammenstellung steht noch nicht ganz fest und wird hier bald aktualisiert.

Wie bin ich zu den Octavians gekommen?

Naja es war so, als ich davon hörte, dass sich die Octavians auflösen wollen, fand ich es schade, dass sich für mich nie die Möglichkeit ergab, sie mal live und in Farbe zu erleben. Doch bald erfuhr ich das es zu keiner Auflösung kommt, da mir eines Tages prompt mal gesagt wurde: „Ach übrigens du singst bald bei uns mit!“. Für mich kam das schon ein wenig plötzlich, doch hab ich mich gefreut, denn es gibt nichts Besseres, als Musik in einem A-Cappella Ensemble zumachen.

Natürlich hab ich mir gleich gedacht, dass einiges auf mich zukommen wird. Besonders, wenn man bedenkt welche Personen vorher im 2. Bass gesungen haben. Auch der Gruppenklang, der sich schon entwickelt hatte, wird nun wieder durcheinander gebracht, wodurch man doch vor große Erwartungen der restlichen Octavians gestellt wird.

Ich stellte mich dieser Herausforderung und begann im Oktober 2008, aktiv mit den Probenarbeiten. Nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass die Bedenken nicht so gravierend waren wie gedacht. Es war allen bewusst dass die Gruppe sich neu entwickeln muss.

Nach den ersten Konzerten, in der neuen Besetzung, merkte man, dass das Publikum uns so annahm. Ich persönlich freue mich sehr, das Glück zu haben beim weiteren Weg der Octavians mitzuwirken zu können.

Michael Ring

Kommentare der Anderen

Usch:

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Matthias:

Profunde Tiefe, Eleganz und eine immer seltener einseitig hochgezogene Augenbraue bei den musikalisch schwierigsten Stellen (z.b. dum di dum) zeichnen unseren Micha aus. Rhythmisch seinem gruppeninternen „Namensvorgänger“ nacheifernd bildet er mit Usch das aktuelle Fundament der Gruppe. Mit zunehmender Lockerheit und Mut ist Micha nicht zuletzt als „Nachbar Krause“ beim kleinen grünen Kaktus positiv in Erscheinug getreten. In seiner Familie haben wir zudem eine feste Fangemeinde gefunden, die uns auch schon zu diversen Auftritten verholfen hat.

Ich hoffe, dass Du uns trotz der Aufgaben im Studium, für die ich Dir viel Erfolg und Erfüllung wünsche, weiterhin treu bleibst und wir uns bald wieder ein heißes Duell bzgl. der Bierliste liefern können ;-)

 

René:

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Heiko:

Micha ist in die Lücke des fehlenden "Micha" sehr gut hineingekommen. Passend zum Namen kommt er in unregelmäßigen Abständen zu spät, und beweist gleichzeitig sein Rhythmusgeschick, im bekannten Stil. Unabhängig davin besitzt Micha eine sehr homogene Stimme und summiert sich mit christoph im zweiten Bass zur einem Fundament unserer Gruppe. Die langjährige Erfahrung in Musik und Gesangsverständniss möchte Micha alsbald noch weiter ausbauen, was ich natürlich nur begrüßen kann. Für weitere Schritt wünsche ich ihm dazu vorallem mehr Lockerheit bei bleibender Selbstdiziplin. Bei den "after Rehersal Activities" ist Micha selbstverständlich dabei, und setzt Höhepunkte.

Andreas:

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Martin:

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