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08.09.2010 12:25
Matthias Mäurer
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Eigener Text

 Am 03.05.1988 erblickte ich endlich, fast zwei Wochen nach dem vorausberechneten Termin, im Jenaer Uni-Klinikum das Licht der Welt. Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten in dieser konfusen Welt (ich krabbelte und lief zunächst rückwärts), erlebte ich eine glückliche und behütete Kindheit. Im Alter von 4 Jahren genoss ich an der Musikschule eine musikalische Grundausbildung, welche später mit Flötenunterricht fortgesetzt wurde.


Schließlich begann für mich der Ernst des Lebens, als ich in der „Westschule“ zum ersten Mal mit Hausaufgaben machen und Lernen konfrontiert wurde. In der 2. Klasse wechselte ich auf die in Winzerla befindliche “Schule an der Trießnitz“. Zu dieser Zeit startete auch meine „Karriere“ im Knabenchor der Jenaer Philharmonie (von 7-13 Jahren Sopran 2, anschließend Tenor 2). Hier erfuhr ich nicht nur eine hochwertige musikalische Ausbildung und konnte auf zahlreichen Reisen andere Länder kennen lernen, ich machte auch die Bekanntschaft von vielen jungen Leuten die, wie ich, Spaß am gemeinsamen musizieren haben (mit 7 von ihnen, habe ich jetzt im Doppelquartett das Vergnügen). Nach der Grundschule wechselte ich auf das Ernst-Abbé-Gymnasium, welches mir durch seine Neigung zu naturwissenschaftlichen Fächern und seinen engagierten Lehrkräften auffiel. Hier wurde nun acht Jahre lang meine Persönlichkeit geformt und mir Wissen vermittelt, was schließlich mit dem erfolgreich bestandenen Abitur kulminierte. Vor allem in den beiden letzten Jahren erfuhr ich, was es heißt, Durchhaltevermögen zu beweisen und einen inneren Ausgleich zu finden. Neben den häufig anstrengenden alltäglichen Aufgaben innerhalb der Schule waren schließlich noch weitere Verpflichtungen wie der erfolgreichen Teilnahme am „Ernst-Abbe-Wettbewerb“ anlässlich des 100. Todestages von Ernst Abbe oder der Seminarfacharbeit zu erfüllen.

 

Im Anschluss an die Schulzeit folgte schließlich die Zeit des Zivildienst, in welcher ich mich (endlich) einmal ausführlicher mit schöngeistigen Dingen wie Literatur oder Philosophie (Nietzsche :P) beschäftigen konnte. Während meiner Arbeit im Krankenhaus lernte ich jedoch nicht nur viel über Medizin und Menschen, sondern ich fällte auch die Entscheidung für meinen weiteren Lebensweg, das Studium der Humanmedizin…


Die Musik, der Sport, meine Familie und mein Glaube haben mir immer weitergeholfen und  mich wieder auf's Neue gestärkt. Ich bin sehr dankbar für mein bisheriges, erfülltes und glückliches Leben, in welchem es mir zu keinem Zeitpunkt an Unterstützung und Liebe mangelte. Ich freue mich auf viele weitere gemeinsame Stunden mit den „Octavians“! And so it goes..

 

Kommentare der Anderen

Usch:

Warum klatscht es am lautesten, wenn wir beide uns begrüßen? Das ist hier die Frage... Abgesehen von dieser übernatürlichen Begabung ist er nicht nur ein sehr guter Sänger, der im Refrain von den "Philosoffen" aufblüht, sondern auch ein total netter Kerl. Wenn er sein Studium nicht so ernst nehmen würde, dann hätte ich vielleicht auch mal eine Gelegenheit, ihn außerhalb der Proben und Konzerte kennen zu lernen. Aber das ist keinesfalls ein Vorwurf - schön, dass du dein Ding so durchziehst! Die Semesterferien kommen... *klatsch*

Andreas:

Jaja, die zweiten unter den Tenören...

Matthias ist bekanntlich der Kollege (im Singen) von Michael, wie eindeutig an der Kongruenz der Anfangsbuchstaben der Vornamen zu erkennen ist. Leider ist Matthias auch oft der Grund, warum es im zweiten Tenor zu unerwarteten Ausbrüchen von vorphysischer Gewalt kommt. Er versteht es, wie kein zweiter, Michas Knackpunkte zu stressen, was wiederum uns stresst (manchmal). Aber was sich liebt, das neckt sich, wie ein altes Sprichwort sagt. Und zusammen im zweiten Tenor sind die beiden eine Bank, und stimmgewaltig obendrein sind sie eindeutig diejenigen, die die Hauptklangfarbe bestimmen.

René:

Ach, was ich alles über Matti schreiben könnte... Nun, sagen wir es so, ich kenn ihn mittlerweile geschätzte 7 Jahre und mehr (das wird er genauso genau wissen wie ich..^^). Es war einfach eine super Zeit mit ihm in der Schule und im Gesang, während des Radtrainings oder bei exzessiven Zocksessions... und sie wird es bleiben, nur haben wir leider beide eher begrenzt Zeit. Frown ... Zudem ist er ein Tenor (aber kein Tenor 1 ^^-->man man man.. der Gag hat schon Standardwert), was ihn noch einmal empor hebt. Klar neigt er dazu, Micha zu Wutausbrüchen zu bringen, aber sind es nicht diese Momente, in welchen wieder einmal getestet wird, ob die Bande zwischen den Mitgliedern zu den Octavians noch stark genug ist? Ich schätze viel an ihm, außer vielleicht, dass er einige TV-Serien bis zum Exzess schaut und sie dann oft (SEHR OFT) zitiert, aber jeder hat ja bekanntlich Eigenarten und sie seien jedem auch gegönnt.
Matti, wir schaffen das!!!! Smile

Heiko:

Matthias ist das Gewissen der Gruppe und spielt diese Rolle, da er weiß, dass er sie inne hat, auch gekonnt aus! Er ist der ausgleichende Part, der aber auch polarisieren kann, wenn er will. Zusätzlich ist er wohl der einzige der Gruppe, der auch nur annähernd an mein "King of Queens" - Wissen heran reicht.... was ihn automatisch sympathisch macht Cool. Durch die Fähigkeit, seine Mundwinkel über die Ohren zu ziehen, ist er förmlich prädestiniert für die Rolle des Liedsängers.

Ein Zitat was wohl früher oder später auf unseren baldigen Arzt zutrifft:

"Es ist besser, daß einem der Medicus als der Jurist das Leben abspricht."

Micha II:

...folgt...

Martin:

...folgt...

Kommentare der Ehemaligen

Schned:

Jaja, der 2. Tenor. Stimmgewaltig und sanft zugleich in seiner Stimme, ist er ebenfalls einer der Gründungsmitglieder dieses Ensembles. Dass er Dieses weiterhin mit voller Energie, trotz seines anstrengenden Medizin-Studiums, unterstützt ist ein Beweis dafür, wie sehr er sich mit uns verbunden sieht. Die Musik ist für ihn definitiv unerlässlich und darum behandelt er sie auch sehr genau und mit bewundernswertem Verstand. Er steht einem immer mit Rat und Tat zur Seite und ist wohl auch einer der Pünktlichsten und akkuratesten Personen unter uns, der es trotzdem versteht, diese Tugenden zeitweilig vergessen zu lassen.

Hanni:

Habe nun, ach! Philosophie ( ), Jursterei ( ) und Medizin (X), Und leider auch Theologie( )!...

Er hätte alles machen können und dies mit Bravour. Nun hat er sich für die Medizin entschieden, deren Geist entgegen der Mephistoteleschen Aussage durchaus nicht leicht zu fassen ist. So kommt es, dass sich sein Zeitplan um einiges gestrafft hat und er seine Interessen bündeln muss. Um so löblicher und erfreulicher, dass er uns nach wie vor die Treue hält und mit seiner gut ausgebildeten und ausgeprägten Stimme die beinah vorhandene (noch gibt es einen 2.Bass) stimmliche Übermacht des Tenor 2 mit begründet. Sicherlich auf Kosten anderer Freizeiaktivitäten wie die Lektüre des hier zitierten Faust oder die Beschäftigung mit Nietzsche. Doch ist er keinesfalls der reine Studiosus, der aus seiner Bücherkammer nicht heraustritt, nein, er ist auch ein Mensch, der die Gesellschaft und sicherlich auch das gemeinsame Musizieren genießt und der sich zu einem guten gemeinsamen Scherz durch seinen ausgeprägten und guten Humor hervorragend eignet. Auch lernt er jetzt die Frauen führen, wie ich hörte... ich sag nur Anatomie-Nachhilfe...